Ein Gerüst aus dem Pflanzen wachsen

Nachhaltig bauen mit gebrauchten Gerüsten

Auf einen Blick: Gebrauchte Stahlgerüste vermeiden die energieintensive Neuproduktion von Stahl. Wer wiederverwendetes Systemgerüst kauft, spart pro Quadratmeter Gerüstfläche rund 29 kg CO₂e – nachvollziehbar, ressourcenschonend und ohne Qualitätsverlust. CETRAC handelt seit Jahren mit geprüften Gebrauchtgerüsten und macht damit Kreislaufwirtschaft im Gerüstbau zur Praxis.

Wie CETRAC nachhaltig und ressourcenschonend agiert

Nachhaltigkeit ist bei CETRAC kein Label, sondern das Geschäftsmodell selbst. Vom Lager in Leipzig hält CETRAC mit über 250.000 sofort verfügbaren Teilen auf 24.000 m² Lagerfläche große Mengen hochwertigen Stahls im Kreislauf – und beliefert damit über 3.500 Kunden in 42 Ländern.

Der geschlossene Kreislauf: Rückkauf-Garantie

CETRAC verkauft nicht nur gebrauchte Gerüste – das Unternehmen kauft sie auch zurück. Technisch einwandfreie Gerüste werden bis zu fünf Jahre nach dem Verkauf mit nur 15 % Differenz zum Listenpreis zurückgenommen. Das schließt den Materialkreislauf buchstäblich: Was heute verkauft wird, kommt morgen zurück ins Lager und findet ein weiteres Projekt – statt verschrottet zu werden. Genau so funktioniert gelebte Kreislaufwirtschaft im Gerüstbau.

Der CO₂-Vorteil – konkret gerechnet

Wie groß der Effekt ist, lässt sich beziffern. Auf Basis transparenter Annahmen vermeidet ein Quadratmeter wiederverwendeter Gerüstfläche rund 29 kg CO₂e. Für ein durchschnittliches Fassadengerüst summiert sich das schnell:

GerüstflächeRechnerisch vermiedener CO₂-Ausstoß
100 m²≈ 2,9 t CO₂e
500 m²≈ 14,5 t CO₂e
1.000 m²≈ 29 t CO₂e
2.500 m²≈ 73 t CO₂e

Grundlage: ~18 kg Stahl/m² × ~1,7 kg CO₂e je kg Stahl, abzüglich 5 % für Aufbereitung. Werte sind Näherungen

Kreislaufwirtschaft im Bau: vom Verbrauch zur Wiederverwendung

Die Bauwirtschaft ist für einen erheblichen Teil des weltweiten Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Der Weg aus diesem Dilemma heißt Kreislaufwirtschaft: Materialien so lange wie möglich im Umlauf halten, statt sie nach einer Nutzung zu entsorgen.

Gebrauchte Gerüste sind ein Musterbeispiel dafür. Sie sind:

  1. Langlebig – über Jahrzehnte einsetzbar,
  2. standardisiert – herstellerkompatibel und systemübergreifend kombinierbar,
  3. vollständig wiederverwendbar – ohne Downcycling, auf gleichem Qualitätsniveau.

Damit zahlt der Gebrauchtgerüst-Handel direkt auf Nachhaltigkeitsziele ein, wie sie etwa die EU-Taxonomie und betriebliche ESG-Berichte zunehmend einfordern. Für Bauunternehmen wird der Kauf von Gebrauchtware so zum Beitrag, der sich auch dokumentieren lässt.

Warum Gerüste ein unterschätzter Nachhaltigkeitshebel sind

Stahl ist das Rückgrat jedes Systemgerüsts – und einer der CO₂-intensivsten Baustoffe überhaupt. Die konventionelle Stahlherstellung im Hochofen verursacht rund 2,0 bis 2,5 Tonnen CO₂ je Tonne Stahl. Genau hier liegt der Hebel: Jedes Bauteil, das ein zweites, drittes oder viertes Leben bekommt, muss nicht neu produziert werden.

Ein Stahlgerüst ist dafür der ideale Kandidat. Es ist robust, normiert, jahrzehntelang nutzbar und nahezu vollständig wiederverwendbar. Während andere Baustoffe nach einem Lebenszyklus auf der Deponie landen, bleibt ein Gerüstbauteil über Generationen im Einsatz – vorausgesetzt, es gibt einen funktionierenden Markt für geprüfte Gebrauchtware. Diesen Markt bedient CETRAC.

Embodied Carbon: der Fußabdruck steckt in der Herstellung

Der größte Teil der Umweltwirkung eines Gerüsts entsteht nicht im Einsatz, sondern bei seiner Herstellung (Rohstoff, Verhüttung, Verzinkung). Diese „graue Energie" ist bereits investiert, sobald das Bauteil existiert. Wiederverwendung nutzt sie weiter, statt sie ein zweites Mal aufzuwenden. Das ist der Kern des ökologischen Vorteils – und er ist messbar.

Was das für Ihr Bauprojekt bedeutet

Nachhaltig zu bauen und wirtschaftlich zu bauen ist kein Widerspruch – beim Gerüst fallen beide zusammen:

  • Geringere Kosten als Neuware bei vergleichbarer Funktion und Sicherheit.
  • Sofort verfügbar, ohne Lieferzeiten für Neuproduktion.
  • Dokumentierbarer Umweltbeitrag für Ausschreibungen, ESG-Reporting und nachhaltigkeitsorientierte Bauherren.
  • Werterhalt – geprüftes Systemgerüst behält über Jahre seinen Gebrauchts- und Wiederverkaufswert.

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