Gerüst richtig lagern – so bleibt dein Material einsatzbereit und werthaltig

Ein Gerüst verdient nur Geld, wenn es einsatzbereit ist. Falsche Lagerung kostet doppelt: durch Korrosion und beschädigte Beläge – und durch Suchzeiten, wenn Systeme durcheinander liegen. Mit ein paar Grundregeln bleibt dein Material über Jahre wertstabil; gerade bei gebrauchten Markengerüsten entscheidet die Lagerung über den späteren Wiederverkaufswert (Stichwort Rebuy).

Die 6 Regeln für werterhaltende Gerüstlagerung

  1. Fläche einplanen: Als Faustregel brauchst du für 100 m² Gerüst ca. 15–25 m² Lagerfläche (Stapelbreite ca. 1 m). Rahmen stehend in Gestellen oder liegend auf Kanthölzern – nie direkt auf dem Boden.
  2. Sortenrein trennen: Layher zu Layher, Plettac zu Plettac – gemischte Stapel kosten bei jedem Einsatz Suchzeit und provozieren unzulässige Kombinationen.
  3. Korrosion vermeiden: Verzinkter Stahl übersteht Regen, aber Staunässe ist Gift: auf Unterlagen lagern, Stapel leicht geneigt, Luftzirkulation sicherstellen. Weißrost auf frisch verzinkten Teilen trocken auslagern.
  4. Holz- und Kunststoffteile schützen: Gerüstbohlen und Bordbretter aus Holz trocken und belüftet lagern, Kunststoffbeläge vor Dauer-UV schützen – sonst leidet die Tragfähigkeit.
  5. Kleinteile organisieren: Kupplungen, Spindeln und Schrauben in Gitterboxen oder auf Paletten, beschriftet nach System und Größe. Verlorene Kleinteile sind der häufigste Grund für Nachkäufe.
  6. Vor dem Einlagern prüfen: Beschädigte Teile sofort aussortieren – was der Qualitätscheck für gebrauchte Gerüste beim Kauf leistet, gilt auch fürs eigene Lager. Wann ein Teil ausgetauscht gehört, zeigt der Ratgeber zum Bestand bzw. Verschleiß-Artikel.

Zu viel Material eingelagert? CETRAC kauft geprüfte Gerüste zurück – Gerüst verkaufen mit der Rebuy-Option. Und wie viele Tonnen überhaupt in deinem Lager liegen, verrät der Gerüstgewichtsrechner.